CBRN Masks · Vorsorge-Werkzeuge
Atomkraftwerk in Ihrer Nähe
Finden Sie die Kernkraftwerke und Forschungsreaktoren, die Ihrem Wohnort am nächsten liegen, sehen Sie, in welcher Notfallplanungszone Sie wohnen und wie schnell eine Freisetzung Sie mit dem heutigen Wind erreichen könnte.
Erkunden. Verstehen. Vorsorgen.Kostenlose Werkzeuge für Ihren eigenen Standort.
So gehen Sie vor
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Wohnort eingebenSuchen Sie Ihren Ort oder Ihre Postleitzahl, klicken Sie in die Karte oder verwenden Sie Ihren Standort. Die fünf nächstgelegenen Reaktorstandorte erscheinen in der Liste: Kernkraftwerke (runde Markierungen) und Forschungsreaktoren (Rauten).
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Zone prüfenDie Ringe zeigen die Notfallplanungszonen des ausgewählten Standorts. Die Infokästen darunter zeigen Entfernung, Zone und Richtung des Standorts. Über die Filter blenden Sie stillgelegte Kraftwerke und Reaktoren im Bau ein.
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Freisetzung simulierenÜbernehmen Sie das aktuelle Wetter oder stellen Sie Wind und Himmel selbst ein und drücken Sie auf Start. Der violette Weg zeigt, wie eine Wolke in 24 Stunden zieht und breiter wird.
Eine radioaktive Wolke zieht mit dem Wind – Grenzen halten sie nicht auf.
Viele Menschen in Europa wohnen weniger als 100 km von einem Kernkraftwerk entfernt – oft im Nachbarland. Nach Tschernobyl 1986 erreichte radioaktiver Niederschlag innerhalb weniger Tage Deutschland und große Teile Europas.
Notfallplanungszonen zeigen, wo Behörden Schutzmaßnahmen wie den Aufenthalt in Gebäuden, Jodtabletten und Evakuierungen vorbereiten. Auch jenseits dieser Zonen kann eine Wolke über Sie hinwegziehen, wenn der Wind in Ihre Richtung weht.
Nicht jeder Reaktor ist ein Kraftwerk. Universitäten und Forschungszentren betreiben Forschungsreaktoren – vom Ausbildungsreaktor mit weniger als einem Watt bis zum Materialtestreaktor mit 100 Megawatt. Sie enthalten weit weniger radioaktives Material als ein Kraftwerk, ihre Planungszonen sind deshalb klein oder auf das Gelände beschränkt – sie gehören aber zum Bild dessen, was in Ihrer Nähe liegt.
Der wichtigste Schutz: ins Haus gehen und den amtlichen Warnungen folgen. Wer nach draußen muss oder das Gebiet verlässt, atmet mit einer Schutzmaske mit Partikelfilter weniger radioaktive Partikel ein.
Kernreaktoren nach Land (Stand Oktober 2026)
Reaktorblöcke, gezählt aus den Daten des Simulators. „In Betrieb“ enthält keine abgeschalteten oder vorübergehend außer Betrieb genommenen Blöcke, etwa die Blöcke von Saporischschja in der Ukraine.
| Land | Leistungsreaktoren in Betrieb | Im Bau | Stillgelegt | Forschungsreaktoren in Betrieb |
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| Deutschland | 94 | 1 | 40 | 35 |
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| Österreich | 17 | 1 | 8 | 4 |
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| Schweiz | 9 | 2 | 36 | 1 |
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| Frankreich | 57 | 0 | 14 | 2 |
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| Belgien | 0 | 0 | 36 | 5 |
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| Niederlande | 2 | 0 | 6 | 3 |
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| Tschechien | 1 | 0 | 1 | 2 |
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| Slowakei | 4 | 0 | 2 | 1 |
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| Ungarn | 0 | 0 | 0 | 1 |
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| Polen | 6 | 0 | 0 | 3 |
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| Schweden | 6 | 0 | 3 | 0 |
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| Finnland | 4 | 1 | 0 | 2 |
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| Spanien | 0 | 0 | 0 | 1 |
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| Vereinigtes Königreich | 6 | 0 | 7 | 0 |
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| Ukraine | 5 | 0 | 0 | 0 |
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| USA | 7 | 0 | 3 | 0 |
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| Kanada | 9 | 2 | 4 | 3 |
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| Welt | 412 | 59 | 223 | 190 |
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Leistungsreaktoren: IAEA-PRIS-Daten über GeoNuclearData mit geprüften Aktualisierungen bis 26. Oktober 2026; die Ukraine hat zusätzlich sechs kalt abgeschaltete Blöcke in Saporischschja, und das US-Kraftwerk Palisades wird wieder in Betrieb genommen. Forschungsreaktoren: Forschungsreaktor-Datenbank der IAEA. Stillgelegt umfasst auch Reaktoren im Rückbau.
Fragen und Antworten
Welche Reaktoren sind enthalten?
Alle Kernkraftwerke der Welt mit dem Status jedes Reaktorblocks (in Betrieb, ohne Stromerzeugung, im Bau oder stillgelegt) sowie 216 Forschungsreaktoren in 54 Ländern, davon 190 in Betrieb. Die Leistungsreaktoren stammen aus der offenen Datenbank GeoNuclearData, die das IAEA-Register PRIS abbildet, ergänzt um geprüfte Änderungen bis Oktober 2026 – etwa die Abschaltung von Doel 1, Doel 2 und Tihange 1, die Inbetriebnahme von Mochovce 4 und die Wiederinbetriebnahme von Kashiwazaki-Kariwa 6. Die Forschungsreaktoren stammen aus der Forschungsreaktor-Datenbank der IAEA; ihr Status wurde für diese Version geprüft.
Wie weit muss man von einem Atomkraftwerk entfernt wohnen, um sicher zu sein?
Eine feste sichere Entfernung gibt es nicht. Die dringendsten Maßnahmen planen die Behörden nahe am Kraftwerk (in Deutschland: Evakuierung bis 5 km, Aufenthalt in Gebäuden und Jodtabletten bis 20 km), doch der Wind kann radioaktives Material viel weiter tragen: Nach Tschernobyl 1986 erreichte der Fallout Deutschland innerhalb weniger Tage. Entscheidend ist, die eigene Zone zu kennen, den amtlichen Warnungen zu folgen und vorbereitet zu sein, um im Haus zu bleiben und die Atemwege zu schützen.
Was sind Notfallplanungszonen?
Gebiete um einen Reaktor, in denen Behörden Schutzmaßnahmen im Voraus planen. Deutschland nutzt um Kraftwerke in Betrieb Zonen von 5, 20 und 100 km (um stillgelegte kleinere); Frankreich und Belgien planen im Umkreis von 20 km; die USA nutzen 10 und 50 Meilen. Wo keine nationale Regel hinterlegt ist, zeigt der Simulator die internationalen Größen der IAEA (5, 30 und 100 km). Für Forschungsreaktoren schlägt die IAEA viel kleinere Zonen vor: etwa 0,5 km bei 2–10 MW, bis 5 km bei 10–100 MW und bis 25 km über 100 MW.
Was ist ein Forschungsreaktor?
Ein Kernreaktor, der nicht der Stromerzeugung dient, sondern der Forschung, der Lehre, der Herstellung medizinischer Isotope oder der Materialprüfung. Die meisten sind klein: Viele Hochschulreaktoren arbeiten mit einigen hundert Kilowatt oder weniger, während ein großer Leistungsreaktor rund 3.000 Megawatt Wärme erzeugt. Einige Forschungsreaktoren wie BR2 in Belgien oder HFR in den Niederlanden sind größer und liefern Isotope für Kliniken weltweit.
Wie weit kann sich radioaktives Material ausbreiten?
So weit der Wind es trägt. Bei 15 km/h legt eine Wolke 100 km in weniger als 7 Stunden zurück. Der Simulator zeigt Weg und Breite bei gleichbleibendem Wind; echte Wolken ändern die Richtung, und Regen kann Material örtlich auswaschen.
Soll ich Jodtabletten einnehmen?
Nur wenn die Behörden dazu auffordern. Jodtabletten schützen ausschließlich die Schilddrüse vor radioaktivem Jod und sind nicht für jeden geeignet. Vor anderen radioaktiven Stoffen schützen sie nicht.
Hilft eine Gasmaske bei einem Reaktorunfall?
Ja, gegen die Partikel, die Sie sonst einatmen würden. Eine dicht sitzende Vollmaske mit Partikelfilter hält radioaktiven Staub aus der Lunge fern, solange Sie im Freien sind oder evakuiert werden. Der wichtigste Schutz bleibt, im Haus zu bleiben und den amtlichen Warnungen zu folgen.
Ist der Ausbreitungsweg eine Vorhersage?
Nein. Es ist eine Gaußsche Standardausbreitung bei gleichbleibendem Wind und Wetter, die Richtung, Zeit und Breite veranschaulicht. Echte Prognosen im Ernstfall erstellen die nationalen Strahlenschutzbehörden.
So rechnet das Modell · Annahmen & Quellen
Leistungsreaktoren: GeoNuclearData 0.17.17 (ODbL 1.0, aus der IAEA-Datenbank PRIS), zu Standorten zusammengefasst, Statusänderungen bis 26. Oktober 2026 anhand von Mitteilungen der Betreiber, Aufsichtsbehörden und der IAEA geprüft (zum Beispiel Doel 1, Doel 2 und Tihange 1 stillgelegt 2025; Flamanville 3 und Mochovce 4 am Netz; Kursk II-1 in Betrieb, Kursk 2 und Bilibino stillgelegt; Kashiwazaki-Kariwa 6 wieder in Betrieb; Kori 3 und 4 sowie Hanbit 1 und 2 bis zur Laufzeitverlängerung außer Betrieb; Saporischschja besetzt, Blöcke kalt abgeschaltet; neue Bauprojekte in Paks II, Darlington, Leningrad II und Kemmerer). Forschungsreaktoren: Einträge der Forschungsreaktor-Datenbank der IAEA in der Zusammenstellung der Wikipedia-Liste der Forschungsreaktoren, beschränkt auf Reaktoren in Betrieb, außer Betrieb oder im Bau, und korrigiert, wo Betreiber oder Behörden Änderungen gemeldet haben (zum Beispiel ISIS Saclay und KUR Kumatori stillgelegt, NIST-Reaktor 2026 wieder in Betrieb, FRM II seit 2020 außer Betrieb); unterkritische Anordnungen, Marine-Prototypen und militärische Produktionsreaktoren sind nicht enthalten. Für jeden Standort ist angegeben, ob die Lage den Reaktor, das Institut oder nur den Ort zeigt. Planungszonen: Deutschland 5/20/100 km um Kraftwerke in Betrieb und etwa 2/10/25 km um stillgelegte Anlagen mit Brennstoff (SSK 2014); Frankreich PPI 20 km (ASN 2019); Belgien 20 km; Schweden etwa 5/25/100 km; USA 10/50 Meilen (NRC); übrige Kraftwerke Referenzgrößen der IAEA PAZ 5 km, UPZ 30 km, EPD 100 km (IAEA 2013). Forschungsreaktoren: Zonen nach IAEA EPR-METHOD (2003) je nach thermischer Leistung, obere Werte: 0,5 km (2–10 MW), 5 km (10–100 MW), 3 km Vorsorgezone und 25 km Planungszone (über 100 MW); bei höchstens 2 MW keine Zone außerhalb des Geländes. Ausbreitungsweg: kontinuierliche Freisetzung, die sich mit der Windgeschwindigkeit bewegt; seitliche Ausbreitung nach Briggs (1973), offenes Gelände, mit Ausbreitungsklasse nach Pasquill aus Wind und Himmel; äußeres Band ±2σy (etwa 95 %), Kern ±1σy; Ankunftszeit = Entfernung in Windrichtung ÷ Windgeschwindigkeit. Aktuelles Wetter auf Wunsch: Wind, Bewölkung und Sonnenstand der aktuellen Stunde am gewählten Standort aus MET Norway Locationforecast 2.0 (CC BY 4.0); klarer Himmel bei mehr als 15° Sonnenhöhe gilt als sonniger Tag, klarer Himmel nach Sonnenuntergang als klare Nacht, alles andere als bedeckt. Dosis, Ablagerung, Gelände und Regen werden nicht berechnet. Historische Ringe: Sperrzone Tschernobyl 30 km (1986), Evakuierungszone Fukushima 20 km (2011).
Karten: VersaTiles, © OpenStreetMap-Mitwirkende. Orte und Postleitzahlen: GeoNames (CC BY 4.0). Reaktordaten: GeoNuclearData (ODbL 1.0, aus IAEA PRIS) und die Forschungsreaktor-Datenbank der IAEA in der Zusammenstellung von Wikipedia (CC BY-SA 4.0), Status aktualisiert bis Oktober 2026. Aktuelles Wetter auf Wunsch: MET Norway (CC BY 4.0). Ohne Standortfreigabe wird das Startgebiet aus dem vom Shop erkannten Land und der Zeitzone Ihres Browsers geschätzt. Die Ortssuche läuft in Ihrem Browser; Ihr genauer Standort wird nur mit Ihrer Erlaubnis verwendet und bleibt in diesem Browser-Tab. „Aktuelles Wetter vor Ort übernehmen“ sendet die Koordinaten des Szenariopunkts an MET Norway. Beim Laden der Kartenkacheln erfährt der Kartenanbieter, welcher Kartenausschnitt angezeigt wird.